Die Kleine Zeitung in Österreich baut ihre Redaktion um. Print und Digital arbeiten künftig in getrennten Teams. Chefredakteur Oliver Pokorny sieht darin einen Weg, die digitale Transformation zu beschleunigen (kress).
Lesen Sie das aus Sicht der Druckerei. Bekommt Print ein eigenes Team, bekommt es auch eigene Ziele, ein eigenes Budget und eine eigene Erfolgsrechnung. Bald stellt jemand eine einfache Frage: Was kostet uns ein Exemplar, und was bringt es ein?
Getrennte Teams machen die Ergebnisrechnung für Print sichtbar
In einem integrierten Medienhaus stecken Druckkosten oft in gemeinsamen Gemeinkosten. Papier, Platten, Maschinenstunden, Beilagen, Logistik und Personal verteilen sich auf mehrere Abteilungen. Steht Print auf eigenen Beinen, werden diese Kosten sichtbar. Ab diesem Tag brauchen Sie Antworten pro Ausgabe, pro Titel und pro Tag.
Die Fragen, die Ihre Druckeinheit bekommt
- Was kostet jede Ausgabe, von der Platte bis zur Palette?
- Wie viel Papier ging bei den Produktionen der letzten Woche in die Makulatur, und warum?
- Welche Titel, Ausgaben und Beilagen verdienen ihren Platz auf der Maschine?
- Wo steht Maschinenkapazität still, und welche Akzidenzaufträge könnten sie füllen?
Liegen diese Antworten in Tabellen und in den Köpfen Ihrer erfahrensten Mitarbeitenden, dauert jede einzelne Tage.
Was Ihnen ein Print MIS bringt
Ein Print MIS, gebaut für den Zeitungsdruck und den Akzidenzdruck, verbindet Planung, Produktion und Kosten in einem System. Mit Print365 planen Sie Ausgaben und Beilagen im Publishing Calendar, verfolgen, was an der Maschine passiert, und führen für jeden Auftrag eine Nachkalkulation durch. So berichtet Ihre Druckeinheit im gleichen Takt wie Digital: pro Titel, pro Ausgabe, pro Woche.
Getrennte Teams, ein gemeinsamer Blick
Getrennte Teams funktionieren am besten, wenn die Geschäftsführung das Ganze im Blick behält. Liegen die Druckdaten in einem System, vergleichen Sie Print und Digital auf Basis von Fakten, planen Kapazitäten gemeinsam und entscheiden, wohin jeder Euro fließt.
Auch der Druck investiert
Mehrere unserer Kunden investieren in Digitaldruck, um ihre Druckerei zu ergänzen und den Anforderungen des Marktes von morgen gerecht zu werden: kürzere Auflagen, Versionen und personalisierte Produkte. Ihr Drucksaal bekommt eine zweite Produktionslinie und damit einen zweiten Datenstrom. In Print365 laufen Offset und Digitaldruck im selben System und werden aus derselben Ansicht geplant. Lesen Sie, wie europäische Zeitungsdruckereien digitale Kapazität aufbauen.
Stehen Sie kurz vor der Entscheidung für eine Digitaldruckmaschine? Oder haben Sie gerade investiert und sehen eine Datenlücke zwischen der neuen Maschine und dem Rest Ihrer Produktion? Sprechen Sie uns direkt an. Wir gehen Ihre Ausgangslage gemeinsam mit Ihnen durch und zeigen, wie Print365 beide Linien in einer Ansicht zusammenführt. Termin buchen oder schreiben Sie an jan.aleite@mwm.se.
FAQ
Warum braucht eine eigenständige Druckeinheit ein Print MIS?
Eine eigenständige Einheit wird an ihren eigenen Ergebnissen gemessen. Ein Print MIS zeigt Kosten, Makulatur und Kapazität pro Ausgabe und pro Auftrag, damit die Einheit ihren Wert mit Zahlen belegen kann.
Worüber sollte eine Druckeinheit berichten?
Kosten pro Ausgabe, Makulatur pro Produktion, Maschinenauslastung und den Beitrag jedes Titels und jeder Beilage. Ein Print MIS sammelt diese Zahlen aus Planung und Produktion, damit sie bereitstehen, wenn die Geschäftsführung fragt.
Kann Print365 Offset und Digitaldruck gemeinsam planen?
Ja. Offset und Digitaldruck laufen im selben Print365 System und werden aus derselben Ansicht geplant. So sehen Sie beide Linien, ihre Kapazität und ihre Kosten nebeneinander.


